Der Loreley-Felsen am Mittelrhein

Wein und Weinbau am Loreley-Felsen

Die Geschichte des Weinbaus am Mittelrhein prägten die Römer, die im 1. Jh. v. Chr. über die Mosel ins nördliche linksrheinische Mittelrheingebiet kamen, sowie der fränkische Merowinger Adel als auch der Klerus in den Zisterzienserklöstern.

Eine nachweisliche Weinbruderschaft gibt es in Oberwesel seit dem 13. Jh. Die Zechbruderschaft Steeg wurde 1328 gegründet.

Graf Johann IV. von Katzenelnbogen wurde 13. März 1435 als erster Rieslingweinbergsbesitzer in Rüsselsheim urkundlich erwähnt, was gleichzeitig die erste urkundliche Erwähnung des Rieslings bedeutete. Bedeutender Sitz der Katzenelnbogen war Burg Katz(enelnbogen) bei Sankt Goarshausen am Mittelrhein. Die Lage Loreley galt 1395 als gräflicher Weinberg. Burg Rheinfels war ebenfalls zur Grafschaft Katzenelnbogen gehörend und weist den größten Weinkeller in Deutschland auf, in dem im September das alljährliche Weinforum Mittelrhein für die prämierten Weine, Sekte und Edelbrände des Weinbaugebiets stattfand.

Weinbau im Loreley-Bereich ist Steillagen-Weinbau

Das Weinbaugebiet Mittelrhein hat 73 % Steillagen, 15 % Steilstlagen und 12 % Flachlagen als Rebfläche. Laut dem Deutschen Weingesetz ist die Zusatzbezeichnung „Steillage“ für Wein von Trauben, die vollständig auf Lagen mit mind. 30 % Hangneigung angebaut wurden, zulässig.

Loreley-Riesling

Riesling eignet sich ideal für kühle (Grenz)Weinregionen. Er ist winterhart, frostbeständig und bildet hervorragend das Terroir ab. Er stellt hohe Ansprüche an die Lage, aber geringe Anforderungen an den Boden. Nasse Füße mag er nicht. Ideale Lagen sind steinige Steillagen in Flusstäler.

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